In dieser Kategorie entwickeln die Teams ein fahrendes Roboterauto, das einen zufällig zusammengestellten 9 qm großen Parcours befährt. Der Entwicklungsprozess (u.a. Auswahl der elektrischen Bauteile, Vorgehen bei der Programmierung) wird dokumentiert und am Wettbewerbstag in ausgedruckter Form von den Teams mitgebracht.
Auf dieser Seite finden Sie weiterführende Infos zur Kategorie Future Engineers:
Zur neuen WRO-Saison 2027 wird es eine neue Aufgabe in der Kategorie Future Engineers geben. Die aktuelle Aufgabe und das Spielfeld mit der autonomen Rennauto-Challenge war seit 2022 im Einsatz und wird durch eine neue Aufgabe abgelöst.
Wir kennen derzeit noch keine weiteren Details und informieren im Herbst, sobald uns weitere Informationen zu neuem Spielfeld, Aufgabe und dem Einsatz von Robotern in dieser Kategorie vorliegen. Aktuell wissen wir auch nicht, ob Spielfeldrahmen oder Roboter-Sets, die zuletzt im Einsatz waren, wiederverwendet werden können.
In jedem Fall planen wir, die neue Future Engineers Aufgabe ab der Saison 2027 anzubieten. Die alte Challenge wird nicht weiter angeboten.
An der Kategorie Future Engineers können Teams im Alter von 14 – 22 Jahren teilnehmen. Die Teilnehmenden treten in einer Altersklasse mit der gleichen Aufgabenstellung an. Alle teilnehmenden Teams, unabhängig vom Alter, können sich für internationale Wettbewerbe qualifizieren.
Wichtig: Entscheidend ist das Geburtsjahr und nicht das Alter am Wettbewerbstag.
In der Kategorie Future Engineers steht den Teams die Auswahl der Bauteile frei. Zu den Bauteilen gehören u.a. Sensoren, Controller, Kameras, hydraulische Komponenten und Batterien.
Ausnahme:Die Vorgaben zu den elektromechanischen Komponenten und eine Liste mit dem minimalen Umfang befinden sich ab dem 15.01.2026 im Regelwerk 2026.
Der Rennparcours für die Future Engineers Kategorie besteht aus den folgenden Einzelteilen:
Die Spielmatte kann über den Online-Shop unseres Materialpartners unter wro.bannerdruck.net WRO bestellt werden. Um einen kostengünstigeren Versand und ein platzsparendes Verstauen zu ermöglichen, ist die Spielmatte in drei einzelne Teile zerlegt. Diese können mit einem handelsüblichen, transparenten Klebeband zusammengeklebt werden.
Im Dokument Parcours-Aufbauanleitung finden Teams technische Daten zum Parcours und kreative Lösungen um ihn kostengünstig zu Übungszwecken nachzubauen. Das Material dazu finden die Teams im Baumarkt.
Das Regelwerk wird Mitte Januar veröffentlich und muss von den Teams gelesen werden. Dann beginnt die Vorbereitungszeit auf den Wettbewerb. Es wird eine Strategie zur Lösung der Aufgaben ausgearbeitet, das Roboterauto gebaut und programmiert sowie die Dokumentation bearbeitet. Die Testfahrten sollten die Teams auf einem realen Parcours absolvieren.
WettbewerbstagDer Wettbewerb erstreckt sich über den ganzen Tag. Er beginnt morgens mit der offiziellen Eröffnung. Dann folgt ein Probedurchlauf: Bauphase, Robot-Check und Renndurchlauf (ohne Wertung). Darauf folgen vier Wertungsläufe: zwei sogenannte Eröffnungsrennen und zwei Hindernisrennen. Vor jedem dieser Renndurchläufe haben die Teams eine Bauphase und einen Robot-Check.
Vor jedem Renndurchlauf wird der Parcours neu zusammengestellt. Alle Teams befahren nacheinander denselben Parcours. Die maximale Rennzeit pro Rennen beträgt 3 Minuten. Innerhalb dieser Zeit müssen 3 Runden fehlerfrei absolviert werden. Jeder Renndurchlauf wird von der Jury bewertet.
Für jedes Eröffnungsrennen werden der Grundriss der inneren Begrenzung und die Fahrtrichtung zufällig von der Jury bestimmt. Beim Hindernisrennen werden Hindernisse in unterschiedlichen Farben und an unterschiedlichen Positionen auf den Parcours gestellt.
BewertungJeder Renndurchlauf wird von der Jury bewertet. Hinzu kommen die Punkte für die Dokumentation. Um die Rangliste der Teams zu erstellen, werden „Punkte bestes Eröffnungsrennen + Punkte bestes Hindernisrennen + Punkte Dokumentation“ berechnet. Am späten Nachmittag findet die Siegerehrung statt. Alle Teams erhalten eine Urkunde. Das beste Team bekommt zusätzlich einen Pokal und die Qualifizierung für das Deutschland- bzw. Weltfinale.
Für die Teilnahme in der Future Engineers Category benötigen die Teams:
Der Rennparcours dient ausschließlich zum Üben der Teams im Rahmen der Vorbereitung. Er kann aus einfachen Materialien nachgebaut werden muss nicht zum Wettbewerb mitgebracht werden.
Jährliche KostenIn jedem Jahr fällt eine Anmeldegebühr zur WRO-Saison an (siehe unten). Außerdem kann es sein, dass ein Future Engineers Team an ihrem Roboter weiterentwickeln möchte und dann (geringere) Kosten für die weitere Roboteraustattung hinzukommen.
Teilnahmekosten für alle TeamsUnabhängig von der Wettbewerbskategorie fällt eine Teilnahmegebühr pro Team (nicht pro Person!) an. Diese ist unabhängig von der Anzahl der Teams pro Schule/Institution und direkt nach Anmeldung fällig. Die Teilnahmegebühr dient zur Deckung unserer Organisationskosten sowie für die Anschaffung von Urkunden, Pokalen und die entsprechende Logistik. Derzeit beträgt die Anmeldegebühr 125,00 € inkl. 7% MwSt. (Saison 2026) pro Team.
Für Teams, die sich für das Deutschlandfinale qualifizieren, fällt eine weitere Kostenpauschale von 100,00 € inkl. 7% MwSt. (Saison 2026) an, die zur Deckung der Kosten für ein zweitägiges Deutschlandfinale mit Verpflegung für Team und Coach in einer größeren Location beiträgt. Der Team-Coach erhält nach der Anmeldung bzw. nach der Qualifikation zum Deutschlandfinale direkt automatisch per E-Mail eine Rechnung als PDF-Datei.
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